In Südkorea gehen trotz weniger Arbeitskonflikten 45,2 % mehr Arbeitstage verloren

Die Korea Enterprises Federation legte Zahlen vor, wonach bis September 489.190 Arbeitstage durch Arbeitskonflikte verloren gingen – 45,2 % mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig sank die Zahl der Konflikte von 99 auf 88. In ihrer Auswertung hob die Organisation Streiks in wichtigen Fertigungsbranchen wie der Automobil- und Schiffbauindustrie sowie die zunehmenden Forderungen hervor, Beschäftigte sollten feste Anteile am Unternehmensgewinn erhalten. Die Federation warnte, Störungen bei einzelnen Herstellern könnten auf Zulieferer und verwandte Branchen übergreifen.